SAP SRM Nachfolger für den indirekten Einkauf neben SAP ERP und S/4HANA

Die Standardwartung für SAP SRM 7.0 endet am 31.12.2027. Ovenca übernimmt Self-Service-Beschaffung, Kataloge, Freigaben und Lieferantenpflege. SAP ERP oder S/4HANA bleibt das führende System für Bestellungen, Kontrakte und Stammdaten.

Diese Seite beschreibt Ausgangslage, anstehende Entscheidungen, Zielarchitektur, Vorgehen und Funktionsabdeckung einer SRM-Ablösung.

Ausgangslage: der Wartungsfahrplan für SAP SRM 7.0

SAP hat die Wartung für SAP SRM 7.0 in drei Stufen festgelegt. Daraus ergibt sich, bis wann eine Nachfolgelösung produktiv sein sollte.

  1. bis 31.12.2027

    Standardwartung

    SAP SRM 7.0 wird regulär gewartet. Am 31.12.2027 endet die Standardwartung.

  2. 2028 bis 2030

    Extended Maintenance

    Optional und gegen Aufpreis. Die Verlängerung ist auf drei Jahre begrenzt und bringt keine funktionale Weiterentwicklung.

  3. ab 2031

    Customer Specific Maintenance

    Nur noch kundenindividuelle Wartung. Eine Produkt-Roadmap für SAP SRM gibt es nicht mehr.

Was das für die Planung bedeutet

Eine Ablösung umfasst Bestandsaufnahme, Katalogübernahme, Lieferantenumstellung und ERP-Integration. Wer vor dem Ende der Standardwartung entscheidet, kann bereichsweise umstellen und SAP SRM geordnet außer Betrieb nehmen.

SAP SRM vs. SAP MM: der Unterschied

SAP SRM und SAP MM werden häufig verwechselt, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben. Für die Nachfolgeplanung ist die Abgrenzung wichtig, weil MM bestehen bleibt und SRM entfällt.

SAP MM (Materials Management)
Das Beschaffungs- und Bestandsmodul innerhalb von SAP ERP und S/4HANA. Es verwaltet Materialstämme, Bestellungen, Wareneingänge und die Rechnungsprüfung, vor allem für den direkten, materialwirtschaftlichen Einkauf.
SAP SRM (Supplier Relationship Management)
Die eigenständige Lösung oberhalb von MM für den strategischen und indirekten Einkauf: Self-Service-Beschaffung, Katalog- und Punchout-Szenarien, Ausschreibungen und Lieferantenanbindung.

Die Lücke nach dem Wartungsende

Mit dem Wartungsende von SRM übernimmt in vielen SAP-Landschaften MM oder die S/4HANA-Beschaffung einen Teil dieser Aufgaben, allerdings nicht in der Form des Self-Service-Katalogs, den SRM-Anwender kennen. Diese Lücke im indirekten Einkauf deckt eine spezialisierte Plattform wie Ovenca ab, die per OCI-Punchout, cXML und API an SAP MM oder S/4HANA angebunden wird.

Was vor der Ablösung zu entscheiden ist

Die Nachfolge von SAP SRM ist mehr als eine Produktauswahl. Fünf Entscheidungen bestimmen Zielarchitektur und Vorgehen.

  1. Funktionsumfang

    Welche SRM-Funktionen werden tatsächlich genutzt: Self-Service-Beschaffung, Kataloge, Punchout, Lieferantenanbindung, Ausschreibungen. Jede genutzte Funktion braucht ein Zielsystem.

  2. ERP-Strategie

    SAP ECC bleibt vorerst bestehen, S/4HANA ist bereits gesetzt oder mehrere ERP-Systeme laufen parallel. Davon hängt ab, ob die Einkaufsplattform an den Zeitplan des ERP gebunden wird.

  3. Betriebsmodell

    On-Premise im eigenen Rechenzentrum, Private Cloud oder hybrider Betrieb. Die Entscheidung betrifft Datenhaltung, Zugriffskonzept und Zuständigkeiten in der IT.

  4. Kataloge und Lieferanten

    Welche Kataloge und Punchout-Anbindungen übernommen werden und welche Lieferanten ihre Inhalte künftig selbst pflegen.

  5. Umstellung

    Umstellung zu einem Stichtag oder Parallelbetrieb mit bereichsweiser Ablösung.

Drei Wege aus SAP SRM im Vergleich

Vergleich der drei Wege aus SAP SRM: S/4HANA-Beschaffung, spezialisierte Plattform und Parallelbetrieb
KriteriumS/4HANA-BeschaffungSpezialisierte Plattform (Ovenca)Parallelbetrieb mit schrittweiser Ablösung
AnsatzDer indirekte Einkauf zieht in S/4HANA oder angrenzende SAP-Beschaffungslösungen um.Der indirekte Einkauf läuft auf einer ERP-unabhängigen Plattform neben dem ERP.SAP SRM bleibt zunächst produktiv, Bereiche oder Standorte wechseln nacheinander.
ERP-StrategieSAP-only-Kurs, S/4HANA ist gesetzt.Mehrere ERP-Systeme oder bewusst ERP-unabhängig.ERP-Entscheidung ist noch offen.
BetriebsmodellAbhängig vom gewählten S/4HANA-Modell.On-Premise oder Private Cloud, hybrid möglich.Bestand bleibt, neue Plattform nach Wahl.
StärkenEine SAP-Landschaft mit einem Datenmodell, vorhandene SAP-Kompetenz, enge Integration in Finanzen und Logistik.Kein Zwang zu S/4HANA, Module einzeln einführbar, Katalog- und Lieferantenprozesse im Standard.Kein Stichtagsrisiko, Erfahrungen aus Pilotbereichen fließen in den Rollout ein.
Zu beachtenBindung an die S/4HANA-Roadmap. Self-Service-Katalog und Punchout-Prozesse werden neu aufgebaut.Zusätzliche Plattform im Betrieb. Schnittstellen zum ERP sind zu definieren, die Prozess-Governance bleibt beim Unternehmen.Übergangsphase mit zwei Systemen. Zuständigkeiten sind klar abzugrenzen, einzelne Stammdaten werden möglicherweise doppelt gepflegt.
Passt besser, wennalle Einkaufsfunktionen aus dem SAP-Stack kommen sollen.Kataloge, Freigaben und Lieferantenpflege unabhängig vom Zeitplan des ERP bleiben sollen.viele Standorte oder Gesellschaften betroffen sind.

Die Wege schließen sich nicht aus. Ovenca lässt sich mit S/4HANA kombinieren und im Parallelbetrieb zu SAP SRM einführen.

Beschaffung mit S/4HANA und Ovenca

SAP-SRM-Nachfolger im Vergleich: S/4HANA, SAP Ariba, Coupa und Ovenca

SAP nennt SAP S/4HANA mit Central Procurement und SAP Ariba als Nachfolger für SAP SRM. Daneben gibt es ERP-unabhängige Plattformen wie Coupa oder Ovenca. Die Tabelle vergleicht, was für eine SRM-Ablösung zählt.

Vergleich der Nachfolger für SAP SRM: Ovenca, SAP S/4HANA, SAP Ariba und Coupa nach Voraussetzung S/4HANA, Katalogen, Lieferantengebühren, Betrieb, Parallelbetrieb, Einführungsdauer, Kosten und Hersteller
KriteriumOvencaSAP S/4HANA (Beschaffung)SAP AribaCoupa
S/4HANA erforderlich?Nein. Anbindung an SAP ECC, S/4HANA und andere ERP-Systeme.Ja. Central Procurement läuft auf S/4HANA. SAP ERP 6.0 ab EHP 6 lässt sich als angebundenes System nutzen.Nein. SAP Ariba Buying lässt sich auch an SAP ERP 6.0 anbinden, über die SAP Integration Suite.Nein. Anbindung an SAP ERP, S/4HANA und S/4HANA Cloud über einen Adapter der SAP Integration Suite.
Kataloge und PunchoutKataloge per CSV, Excel oder BMEcat, Punchout per OCI und cXML, auch Level 2.Interne Kataloge und externe Kataloge per OCI. Der Katalog SRM-MDM ist nicht Teil von S/4HANA.Kataloge und Punchout. cXML, der verbreitete Punchout-Standard, stammt von Ariba.Gehostete Kataloge und Punchout.
Gebühren für LieferantenKeine.Bei Anbindung über das SAP Business Network: Standardkonto kostenlos, Enterprise-Konto ab bestimmten Schwellen gebührenpflichtig.Standardkonto kostenlos, Enterprise-Konto ab bestimmten Schwellen mit Abo- und Transaktionsgebühren, abhängig vom Volumen.Lieferantenportal kostenlos, optionale Zusatzfunktionen kostenpflichtig.
Betrieb und HostingEigene Instanz je Kunde, On-Premise oder Private Cloud in Deutschland.On-Premise, Private Cloud (RISE with SAP) oder Public Cloud.Cloud-Lösung (SaaS). Für Europa nennt SAP das Rechenzentrum Frankfurt.Cloud-Lösung (SaaS) auf AWS, EU-Region mit Standorten in Irland und Deutschland.
Parallelbetrieb mit SAP SRMJa. Bereiche oder Standorte wechseln nacheinander, beide Systeme übergeben an dasselbe ERP.SAP SRM auf eigenem Server lässt sich mit S/4HANA integrieren. SRM als Add-on im ERP wird unter S/4HANA nicht unterstützt.Keine allgemeine Angabe von SAP.Keine öffentliche Angabe des Herstellers.
EinführungsdauerIn der Regel drei bis sechs Monate.Keine allgemeine Angabe von SAP.Keine allgemeine Angabe. Für das Mittelstandspaket SAP Ariba Snap nennt SAP ab 12 Wochen.Keine allgemeine Angabe. Für das Paket Coupa Express nennt Coupa ab sechs Wochen (Datenblatt 2018).
KostenKeine Preisliste. Jahresgebühr, individuell für Ihr Vorhaben vereinbart und vorab fest, dazu eine einmalige Einrichtungsgebühr.Keine öffentliche Preisliste. Lizenz oder Subskription nach Vertrag mit SAP.Keine öffentliche Preisliste. Subskription nach Vertrag mit SAP.Keine öffentliche Preisliste. Subskription nach Vertrag.
HerstellerOnveda GmbH, Langenfeld (Deutschland).SAP SE, Walldorf (Deutschland).SAP SE, Walldorf (Deutschland).Coupa Software, San Mateo (USA), seit 2023 im Besitz von Thoma Bravo.

Stand Oktober 2026, ohne Gewähr. Die Angaben zu SAP S/4HANA, SAP Ariba und Coupa stammen aus öffentlichen Quellen der Hersteller: SAP Help Portal und Feature Scope Description, SAP-Wartungsstrategie, SAP Learning, Gebühren- und Produktseiten, Datenblätter und Sicherheitsunterlagen. Maßgeblich sind die aktuellen Verträge und Konditionen der Anbieter. Alle Marken gehören ihren Inhabern.

Zielarchitektur: Ovenca ersetzt SAP SRM, SAP bleibt führend

Ovenca tritt als Plattform für den indirekten Einkauf an die Stelle von SAP SRM. SAP ERP oder S/4HANA bleibt System of Record. Anwender, Kataloge und Lieferanten wechseln das System, die Buchungslogik im ERP bleibt unverändert.

  • SAP SRM 7.0: Self-Service-Beschaffunggeht über aufOvenca: Catalog Shop
  • SAP SRM 7.0: Kataloge und Punchoutgeht über aufOvenca: Catalog Management
  • SAP SRM 7.0: Lieferantenanbindunggeht über aufOvenca: Vendor Portal
  • SAP SRM 7.0: Rollen, Freigaben, Auswertungengeht über aufOvenca: Adminbereich
  • SAP SRM 7.0: Ausschreibungengeht über aufNicht in Ovenca: S/4HANA oder Sourcing-Lösung

Integrationsschicht

OCI-Punchout, cXML, API

  • Bestellanforderungen und Bestellungen
  • Kontrakte, Materialnummern, Stammdaten

SAP ERP oder S/4HANAbleibt führendes System

Wechselt zu Ovenca
Katalogsuche und Warenkorb, Freitextbestellung, Freigaben, Katalogpflege und die Pflege der Lieferantenkataloge im Vendor Portal.
Bleibt im SAP-System
Bestellungen, Kontrakte, Materialnummern und Stammdaten sowie Wareneingang und Rechnungsprüfung in SAP MM.
Verbindung
OCI-Punchout, cXML und API. Bestellanforderungen und Bestellungen gehen an das ERP. Kontrakte und Materialnummern stehen in der Produktsuche zur Verfügung.
Betrieb
On-Premise im eigenen Rechenzentrum oder Private Cloud als eigene Instanz in einem Rechenzentrum in der EU. Hybrid ist möglich.

Integration und Architektur im Detail

Vorgehen: Koexistenz und Migration in fünf Phasen

SAP SRM und Ovenca laufen während der Umstellung nebeneinander. Wie lange die einzelnen Phasen dauern, hängt von Katalogen, Lieferanten, Schnittstellen und Standorten ab und wird im Assessment festgelegt.

  1. Assessment

    Genutzte SRM-Funktionen, Kataloge, Punchout-Anbindungen, Lieferanten, Freigabeprozesse und ERP-Schnittstellen werden aufgenommen.

    ErgebnisBestandsaufnahme und Umfang der Ablösung

  2. Zielarchitektur

    Module, Betriebsmodell und Schnittstellen zum ERP werden festgelegt, ebenso das Rollen- und Freigabekonzept.

    ErgebnisIntegrations- und Betriebskonzept

  3. Katalog- und Lieferantenumstellung

    Bestehende Kataloge werden per CSV, Excel oder BMEcat importiert und geprüft. Punchout-Kataloge werden an Ovenca angebunden. Lieferanten erhalten Zugang zum Vendor Portal.

    ErgebnisGeprüfte Kataloge und angebundene Lieferanten in Ovenca

  4. Parallelbetrieb

    Ausgewählte Bereiche oder Standorte bestellen über Ovenca, die übrigen weiter über SAP SRM. Beide Systeme übergeben an dasselbe ERP.

    ErgebnisProduktiver Pilot mit klar abgegrenzten Zuständigkeiten

  5. Rollout

    Weitere Gesellschaften, Standorte und Länder wechseln schrittweise. Sind alle Bereiche umgestellt, wird SAP SRM außer Betrieb genommen.

    ErgebnisOvenca als Plattform für den indirekten Einkauf

Welches System in welcher Phase produktiv ist

Tabelle seitlich verschieben

Status von SAP SRM, Ovenca und SAP ERP oder S/4HANA in den fünf Phasen der Migration
SystemPhase 1AssessmentPhase 2ZielarchitekturPhase 3Katalog- und LieferantenumstellungPhase 4ParallelbetriebPhase 5Rollout
SAP SRM 7.0produktivproduktivproduktivproduktiv für nicht umgestellte Bereichewird außer Betrieb genommen
Ovencanoch nicht im EinsatzKonzeptionAufbau und Datenübernahmeproduktiv in Pilotbereichenproduktiv in allen Bereichen
SAP ERP oder S/4HANAdurchgehend führendes System für Bestellungen, Kontrakte und Stammdaten

Funktionsabdeckung: SAP SRM und Ovenca

Ovenca deckt den operativen, katalogbasierten Einkauf ab. Ausschreibungen und Vertragsverwaltung gehören nicht zum Produkt. Sie bleiben im SAP-System oder liegen in einer Sourcing-Lösung.

Funktionsbereiche von SAP SRM und ihre Abdeckung durch Ovenca
Funktionsbereich in SAP SRMAbdeckungUmsetzung
Self-Service-Beschaffung aus KatalogenIn OvencaCatalog Shop mit schneller, katalogübergreifender Suche auch bei mehreren Millionen Artikeln, Freitextbestellung mit Katalogvorschlägen und SmartForms.
Pflege von KataloginhaltenIn OvencaCatalog Management: Import per CSV, Excel und BMEcat, Prüfung und Freigabe. Kataloge mit zusammen mehr als 5 Millionen Artikeln.
Punchout-KatalogeIn OvencaOCI-Punchout und cXML, konfiguriert im Catalog Management. Bei Punchout Level 2 stehen die Artikel des Lieferanten in der Suche, der Absprung führt direkt auf die Produktseite.
LieferantenanbindungIn OvencaVendor Portal: Lieferanten pflegen ihre Kataloge selbst und korrigieren Fehler nach der automatischen Prüfung selbst; der Einkauf bekommt geprüfte Kataloge zur Freigabe. Lieferantenfragebögen sind frei konfigurierbar. Für Lieferanten fallen keine Netzwerkgebühren an.
FreigabenIn OvencaMehrstufige Freigaben. Routing nach Kategorie ist möglich.
Rollen, Berechtigungen und NachvollziehbarkeitIn OvencaAdminbereich mit Rollen und Rechten, Audit-Trail und Reporting. SSO über SAML 2.0 und OIDC.
Bestellübergabe an SAPIn OvencaBestellanforderungen und Bestellungen gehen an SAP ERP oder S/4HANA. Bei LANXESS stehen SAP-Kontrakte und Materialnummern in der Produktsuche.
Kontrakte und VertragsverwaltungBleibt im ERPKontrakte bleiben im ERP führend und werden in Ovenca für die Produktsuche genutzt.
Wareneingang und RechnungsprüfungBleibt im ERPBleiben in SAP MM.
AusschreibungenNicht in OvencaKein Bestandteil von Ovenca. Dafür eignen sich S/4HANA oder eine spezialisierte Sourcing-Lösung.

Feature-Matrix SAP SRM 7.0 und Ovenca

Arbeitsdokument mit der Bewertung einzelner SRM-Funktionen. Einzelne Bewertungen sind inzwischen überholt: Freigaberouting nach Kategorie und frei konfigurierbare Lieferantenfragebögen sind im Produkt möglich und in der Matrix noch nicht berücksichtigt.

Feature-Matrix herunterladen
Stand
April 2026
Format
PDF, 17 Seiten
Dateigröße
80 KB
Sprache
Deutsch

Referenz: LANXESS, Zusammenarbeit seit 2014, neben SAP im Einsatz

Die LANXESS AG nutzt Ovenca weltweit für den katalogbasierten Einkauf. SAP-Kontrakte und Materialnummern stehen direkt in der Produktsuche.

„Über die Einbindung von SAP-Kontrakten und Materialnummern in die Produktsuche konnten wir die Automatisierung unserer purchase-to-pay-Prozesse in gewünschter Weise steigern. Auf der übersichtlichen Administrationsebene steuern wir die Freigabe und Verfügbarkeit des Contents, verwalten Benutzerberechtigungen und erhalten die gewünschte Transparenz durch aussagekräftige Reports.“

Projektleiter im Einkauf, LANXESS AG
Unternehmen
LANXESS AG, Köln, Spezialchemie, MDAX
Größe
ca. 11.800 Mitarbeitende in 32 Ländern
Einsatz
weltweit; erster Rollout 2015, erneuter Rollout 2026
Integration
SAP-Kontrakte und Materialnummern in der Suche

Case Study LANXESS lesen

Nächster Schritt: Ovenca für Ihre SRM-Ablösung bewerten

Eine Bewertung beginnt mit Ihrer Systemlandschaft und endet mit einem Integrations- und Betriebskonzept, aus dem sich der Kostenrahmen ergibt.

  1. Fachgespräch zur Systemlandschaft

    SRM-Nutzung, SAP-Landschaft, Kataloge und Lieferanten. Danach ist klar, ob Ovenca zu Ihrer Ausgangslage passt.

  2. Produktdemo an Ihren SRM-Szenarien

    Katalogsuche, Freigaben, Vendor Portal und Adminbereich, gezeigt an Ihren Anwendungsfällen.

  3. Integrations- und Betriebskonzept

    Schnittstellen zu SAP, Betriebsmodell und Rollen. Daraus ergibt sich Ihr Kostenrahmen.

Demo anfragen

Unterlagen für die Bewertung

Häufige Fragen zum Wartungsende von SAP SRM

Die Standardwartung für SAP SRM 7.0 endet am 31.12.2027. Von 2028 bis Ende 2030 bietet SAP eine Extended Maintenance gegen Aufpreis an. Ab 2031 gibt es nur noch Customer Specific Maintenance ohne funktionale Weiterentwicklung.

SAP nennt zwei Wege: die Beschaffung in SAP S/4HANA, für mehrere ERP-Systeme mit SAP S/4HANA Central Procurement, und SAP Ariba. Central Procurement setzt S/4HANA als zentrales System voraus, SAP ERP 6.0 lässt sich als angebundenes System nutzen. Daneben gibt es ERP-unabhängige Plattformen wie Coupa oder Ovenca. Ovenca läuft neben SAP ECC oder S/4HANA und setzt keine Umstellung auf S/4HANA voraus.

Für den indirekten Einkauf kommen vier Wege in Frage: die Beschaffung in SAP S/4HANA, SAP Ariba, breite Source-to-Pay-Suiten wie Coupa oder JAGGAER und spezialisierte Plattformen für den katalogbasierten Einkauf wie Ovenca. Entscheidend sind Ihre ERP-Strategie, der Betriebsort der Daten, die Übernahme von Katalogen und Punchout-Anbindungen und ob Sie SAP SRM während der Umstellung parallel weiterbetreiben wollen. Die Tabelle oben vergleicht die Wege.

Ja. Mit Ovenca wechseln Bereiche oder Standorte nacheinander, SAP SRM läuft bis zur Umstellung weiter, beide Systeme übergeben an dasselbe ERP. Wer auf S/4HANA umstellt, sollte die Architektur von SAP SRM prüfen: Laut SAP lässt sich SRM auf einem eigenen Server mit S/4HANA integrieren, SRM als Add-on im ERP wird unter S/4HANA nicht unterstützt.

Nein. Ovenca ist ERP-unabhängig und lässt sich an SAP ECC, S/4HANA, Microsoft Dynamics, Oracle, Infor, Sage, DATEV und Eigenentwicklungen anbinden. Ob und wann Sie Ihr ERP modernisieren, entscheiden Sie unabhängig von der Einkaufsplattform.

In der Regel drei bis sechs Monate. Wo Ihr Vorhaben in dieser Spanne liegt, hängt von der Zahl der Kataloge, Lieferanten, Schnittstellen und Standorte ab. Der Zeitplan entsteht im Assessment und im Integrations- und Betriebskonzept. Die Umstellung erfolgt in Phasen, SAP SRM und Ovenca können dabei parallel laufen.

Ja. Bestehende Katalogdaten werden per CSV, Excel oder BMEcat importiert und vor der Freigabe geprüft. Lieferanten erhalten Zugang zum Vendor Portal und pflegen ihre Kataloge dort selbst.

Ovenca unterstützt Punchout über OCI und cXML. Bestehende Punchout-Kataloge werden im Rahmen der Integration in Ovenca neu konfiguriert und stehen den Anwendern dann im Catalog Shop zur Verfügung.

Das entscheiden Sie. Ovenca läuft On-Premise in Ihrem Rechenzentrum oder als Private Cloud in einer eigenen Instanz in einem Rechenzentrum in der EU. Ein hybrider Betrieb ist möglich.

Ovenca ist ein Produkt der Onveda GmbH und wird fortlaufend weiterentwickelt. Die LANXESS AG arbeitet seit 2014 mit Onveda und hat die Plattform 2026 erneut weltweit ausgerollt. Umfang und Bedingungen des Supports werden im Vertrag vereinbart.

Für Ovenca vereinbaren wir eine Jahresgebühr, die auf Ihr Vorhaben zugeschnitten ist und vorab feststeht, dazu kommt eine einmalige Einrichtungsgebühr. Beide richten sich nach dem Umfang: Gesellschaften, Nutzer, Kataloge und Artikel, Module, Integrationen und Betriebsmodell. Vom Bestellvolumen hängt der Preis nicht ab, Ihre Lieferanten zahlen keine Gebühren. Den Kostenrahmen erhalten Sie mit dem Integrations- und Betriebskonzept.

SAP SRM (Supplier Relationship Management) ist eine On-Premise-Lösung von SAP für den Einkauf und gehört zur SAP Business Suite 7. Sie ergänzt die Materialwirtschaft im SAP ERP um Self-Service-Beschaffung mit Warenkorb und Katalogen, Punchout-Szenarien, Ausschreibungen und Lieferantenanbindung. Die Standardwartung für SAP SRM 7.0 endet am 31.12.2027.

SAP MM (Materials Management) ist das Modul für Beschaffung und Bestandsführung innerhalb von SAP ERP und S/4HANA. Es verwaltet Materialstämme, Bestellungen, Wareneingänge und die Rechnungsprüfung. SAP SRM ist eine eigenständige Lösung vor MM für Self-Service-Beschaffung, Kataloge, Punchout, Ausschreibungen und Lieferantenanbindung. Für die Nachfolgeplanung heißt das: Die Funktionen von MM gibt es in S/4HANA weiter, für SAP SRM gibt es dort keinen gleichnamigen Nachfolger.

SAP wartet SAP SRM 7.0 bis zum 31.12.2027 in der Standardwartung. Die optionale Extended Maintenance bis Ende 2030 und die anschließende Customer Specific Maintenance bringen keine funktionale Weiterentwicklung. Als Nachfolger nennt SAP Lösungen auf Basis von S/4HANA sowie Cloud-Lösungen wie SAP Ariba.

Demo oder Fachgespräch anfragen

Nennen Sie uns kurz Ihre Systemlandschaft und Ihren Anlass. Ihr Ansprechpartner ist Jens Bohl.

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