Einkaufsportal für Bedarfsträger: der Catalog Shop der Ovenca Plattform

Im Catalog Shop suchen Anforderer aus den Fachbereichen über alle freigegebenen Kataloge, vergleichen Artikel und legen sie in den Warenkorb. Nach der Freigabe geht die Bestellanforderung an Ihr ERP.

Welche Kataloge ein Nutzer sieht, legt der Einkauf über Rollen, Gesellschaften und Werke fest.

Die Bestelloberfläche für die Fachbereiche

Über den Catalog Shop fordern Mitarbeitende in Fachbereichen, Werken und Gesellschaften indirekte Bedarfe an, etwa Büro- und IT-Material, Laborbedarf, Arbeitsschutz, Werkzeuge oder Verpackung. Die Bedienung folgt dem, was Nutzer aus Onlineshops kennen. Das Sortiment ist dagegen gesteuert: Im Shop erscheinen nur Kataloge, die der Einkauf geprüft und freigegeben hat.

Kataloge werden im Catalog Management importiert und freigegeben, Lieferanten pflegen ihre Daten im Vendor Portal, Rechte und Sichtbarkeiten kommen aus dem Adminbereich.

Nutzer
Anforderer in Fachbereichen, Werken und Gesellschaften
Inhalt
Freigegebene Kataloge und angebundene Punchout-Kataloge
Kataloggröße
Kataloge mit zusammen mehr als 5 Millionen Artikeln
Ergebnis
Ein Warenkorb, der nach der Freigabe als Bestellanforderung an das ERP übergeben wird
Im Einsatz
Bei der LANXESS AG weltweit im Einsatz, Zusammenarbeit seit 2014, mit SAP-Kontrakten und Materialnummern in der Produktsuche

Eine Suche über alle freigegebenen Kataloge

Eine Suchanfrage durchsucht die Kataloge aller Lieferanten gleichzeitig. Die Trefferliste zeigt, was ein Anforderer für die Entscheidung braucht: Artikel, Hersteller, Lieferant, Bestelleinheit und Preis. Die Suche bleibt auch bei mehreren Millionen Artikeln schnell. Artikel aus Punchout-Katalogen mit Level 2 stehen in derselben Trefferliste und führen direkt auf die Produktseite im Shop des Lieferanten.

Trefferliste im Catalog Shop zur Suche nach „maus“ mit Reitern für 508 Artikel, 22 Materialnummern und 67 Lieferanten, Filtern links und Preisen je Bestelleinheit rechts

Die Abbildungen auf dieser Seite zeigen eine Demo-Umgebung mit Beispieldaten.

  1. SuchfeldAuswahl des Suchbereichs und eine erweiterte Suche.
  2. Treffer in drei SichtenDieselbe Suchanfrage liefert Artikel, Materialnummern und Lieferanten als eigene Reiter.
  3. FilterEingrenzen nach Hersteller, Lieferant und Kategorie. Externe Kataloge haben einen eigenen Bereich.
  4. VergleichArtikel in der Trefferliste markieren und in einer Vergleichsliste gegenüberstellen.
  5. Favoriten und WarenkörbeArtikel als Favoriten merken, Warenkörbe speichern und wieder aufrufen.
  6. Preis und BestelleinheitJeder Treffer zeigt Bestelleinheit und Preis. Die Menge wird direkt in der Liste eingetragen.
  7. FreitextbestellungSteht der Bedarf in keinem Katalog, wird von hier aus eine Freitextposition angelegt.

Freitextbestellung mit Katalogvorschlägen

Nicht jeder Bedarf steht in einem Katalog. Die Freitextbestellung erfasst ihn in festen Feldern und zeigt dabei, ob es einen passenden Katalogartikel gibt.

  1. Strukturierte Freitextposition

    Kurztext, Lieferantenbeschreibung, Warengruppe, Einkaufsgruppe, Menge, Preis, Bedarfstermin und Bestelltext sind einzelne Felder. Die Einkaufsgruppe lässt sich erst wählen, wenn die Warengruppe feststeht.

    Freitextposition im Catalog Shop mit den Feldern Freitext Material, Warengruppe, Einkaufsgruppe, Menge, Preis, Benötigt ab und Bestelltext
  2. Vorschläge aus dem Katalog

    Zum eingegebenen Kurztext zeigt der Shop Empfehlungen aus den Katalogen. Im Beispiel führt „Mauspad“ zu 37 Katalogartikeln. Der Anforderer sieht vor dem Absenden, ob der Bedarf bereits im Katalog geführt wird.

    Dialog der Freitextbestellung mit dem Kurztext „Mauspad“, einer Liste empfohlener Katalogartikel und der Schaltfläche „Alle anzeigen (37)“

Eine Legende im Shop erklärt die Feldzustände: Grün markierte Felder sind gültig gefüllt, rot markierte müssen korrigiert werden, bevor die Daten übertragen werden können.

Gesteuerte Beschaffung statt freiem Einkauf

Für Anforderer ist der Shop einfach zu bedienen. Die Regeln dahinter legt der Einkauf fest.

  • Freigegebenes Sortiment

    Kataloge erscheinen im Shop erst, nachdem sie im Catalog Management geprüft und freigegeben wurden.

  • Sichtbarkeit nach Organisation

    Rollen, Gesellschaften und Werke bestimmen, welche Kataloge ein Nutzer sieht.

  • Freigaben vor der Bestellung

    Freigaben können mehrstufig sein. Das Routing an die Freigeber kann nach Warengruppe erfolgen.

  • Freitext als geregelter Ausnahmeweg

    Freitextpositionen werden mit Warengruppe und Einkaufsgruppe erfasst. Die Katalogvorschläge zeigen vorab, ob ein freigegebener Artikel vorhanden ist.

  • Nachvollziehbarkeit

    Vorgänge werden im Audit Trail protokolliert.

Rollen, Sichtbarkeiten und Freigaben im Adminbereich

Anbindung an ERP und Lieferantenshops

Der Catalog Shop arbeitet neben Ihrem ERP. Bestellungen, Kontrakte und Stammdaten bleiben dort führend.

Integration und Architektur im Detail

Punchout-Kataloge
Shops von Lieferanten werden per OCI oder cXML angebunden. Der Anforderer wechselt in den Shop des Lieferanten, der Warenkorb kommt zurück.
Übergabe an das ERP
Bestellanforderungen und Bestellungen werden an das ERP übergeben. Schnittstellen: OCI, cXML und API.
Daten aus dem ERP
Kontrakte, Materialnummern und Stammdaten kommen aus dem ERP. Bei der LANXESS AG stehen SAP-Kontrakte und Materialnummern in der Produktsuche.
ERP-Systeme
SAP, Microsoft Dynamics, Oracle, Infor, Sage, DATEV und Eigenentwicklungen
Anmeldung
Single Sign-on über SAML 2.0 oder OIDC

Funktionsumfang des Catalog Shop

Die Tabelle fasst zusammen, was Anforderer im Shop tun können und was der Einkauf dabei steuert.

Funktionen des Catalog Shop nach Bereich
BereichFunktionUmfang
SucheKatalogübergreifende SucheEine Suchanfrage über alle freigegebenen Kataloge, dazu eine erweiterte Suche
SucheGroße DatenmengenSchnelle Suche auch bei mehreren Millionen Artikeln
SuchePunchout Level 2Artikel externer Shops in der Trefferliste, Absprung direkt auf die Produktseite
SucheTreffer in drei SichtenArtikel, Materialnummern und Lieferanten als eigene Reiter
SucheFilter und AnsichtHersteller, Lieferant, Kategorie; Sortierung; Listen- und Kachelansicht
AuswahlArtikelvergleichVergleichsliste aus der Trefferliste
AuswahlFavoritenArtikel merken und wieder aufrufen
AuswahlGespeicherte WarenkörbeWarenkörbe ablegen und erneut verwenden
SonderbedarfFreitextbestellungFeste Felder mit Warengruppe und Einkaufsgruppe, Katalogvorschläge beim Erfassen
SonderbedarfSmartFormsFormulare für Artikel mit Zusatzangaben, im Catalog Management konfiguriert
Externe KatalogePunchoutOCI und cXML
SteuerungSichtbarkeitNach Rolle, Gesellschaft und Werk
SteuerungFreigabenMehrstufig, Routing nach Warengruppe möglich
IntegrationÜbergabe an das ERPOCI, cXML, API

Häufige Fragen zum Catalog Shop

Ein internes Einkaufsportal ist die Bestelloberfläche einer eProcurement-Software. Bedarfsträger suchen in freigegebenen Katalogen, legen Artikel in den Warenkorb und lösen eine Bestellanforderung aus, die nach der Freigabe an das ERP übergeben wird. Der Ovenca Catalog Shop führt Nutzer zu den Lieferanten und Artikeln, die der Einkauf freigegeben hat.

Für Konzerne und große mittelständische Unternehmen, die indirekte Bedarfe vieler Fachbereiche, Standorte und Gesellschaften über freigegebene Kataloge steuern. Die LANXESS AG arbeitet seit 2014 mit Onveda und setzt die Plattform weltweit ein.

Die Katalogpflege liegt im Catalog Management und im Vendor Portal, nicht im Shop. Lieferantenkataloge werden importiert oder vom Lieferanten eingereicht, validiert und vom Einkauf freigegeben. Im Shop sehen Bedarfsträger nur freigegebene Inhalte.

Ja. Ovenca arbeitet neben dem ERP und übergibt Bestellanforderungen und Bestellungen über OCI, cXML oder API. Angebunden werden SAP, Microsoft Dynamics, Oracle, Infor, Sage, DATEV und Eigenentwicklungen.

Der Anforderer legt eine Freitextbestellung an. Sie wird in festen Feldern erfasst, darunter Warengruppe und Einkaufsgruppe. Zum Kurztext zeigt der Shop Empfehlungen aus den Katalogen, sodass sichtbar wird, ob es bereits einen passenden Katalogartikel gibt.

Ja. Bei der LANXESS AG stehen SAP-Kontrakte und Materialnummern in der Produktsuche. Die Trefferliste hat dafür einen eigenen Reiter für Materialnummern.

Die Bedienung orientiert sich an dem, was Nutzer aus Onlineshops kennen: Suchfeld, Filter, Trefferliste, Favoriten und Warenkorb. Anders als im B2C-Shop ist das Sortiment auf freigegebene Kataloge begrenzt, und vor der Bestellung steht die Freigabe.

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